Heimerziehung im Nationalsozialismus am Beispiel des
Kreiserziehungsheims Mühlheim am Main
Eine Recherche

Ausstellung vom 22.02 – 01.03.2026
Remisengalerie

Vernissage: Samstag, 21. Februar 2026, 18 Uhr
Einführung: Frank Zimmermann, Chiara Seiberth

Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr.
Führungen für Schulklassen Mo. – Fr., stündlich 9 – 14 Uhr, nach Anmeldung
Eintritt frei.

Christian M., vergiftet mit Kohlenmonoxid in Hadamar 1941; Willi K., „liquidiert“ in Hadamar 1944. Zwei dokumentierte Schicksale von vielen weiteren, die wohl nie mehr aufklärt werden. Die jungen Menschen waren zuvor im Erziehungsheim des Kreises Offenbach (in Mühlheim, auf dem heutigen Gelände der Bereitschaftspolizei) untergebracht, von wo aus sie seinerzeit systematisch zur Zwangssterilisation oder in den Tod geschickt wurden.

Ausstellung vom 8. bis 22. März 2026
Remisengalerie

Installation, Keramik, Malerei

Vernissage: Samstag, 7. März 2026, 18 Uhr

Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr.
Taschenlampenführungen: 15. & 21.3. jeweils um 19 Uhr
Eintritt frei.

Marina Sinjeokov Andriewsky und Heike Wichmann-Hopp verbindet die künstlerische Auseinandersetzung mit der fragilen Balance, die die Natur prägt.

Diese Balance zeigt sich nicht nur im Aufbau der Lebewesen mit seinen zerbrechlichen, aber dennoch robusten Strukturen, sondern auch im komplexen Zusammenspiel der Individuen und Elemente innerhalb eines Lebensraums.
Dieses Zusammenspiel wird immer mehr durch Veränderungen gestört, was tiefgreifende Auswirkungen auf unser Ökosystem zur Folge haben kann oder bereits hat. Eine Thematik von großer Dringlichkeit unserer Zeit.
Mit der gemeinsamen Ausstellung möchten sie für diese Prozesse sensibilisieren, zum genauen Hinsehen anregen, kritische Perspektiven eröffnen – und schließlich auch zum Handeln ermutigen.


Literatur-Matinée
mit der Literaturgruppe
Ratatouille
Remisengalerie

Sonntag, 22. März 2026 um 11 Uhr
Einlass ab 10.30 Uhr

Eintritt frei. (Spende zugunsten der Welthungerhilfe)