Drucken

Ausstellung vom 8. bis 22. März 2026
Remisengalerie

Installation, Keramik, Malerei

Vernissage: Samstag, 7. März 2026, 18 Uhr

Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr.
Taschenlampenführungen: 15. & 21.3. jeweils um 19 Uhr
Eintritt frei.

Marina Sinjeokov Andriewsky und Heike Wichmann-Hopp verbindet die künstlerische Auseinandersetzung mit der fragilen Balance, die die Natur prägt.

Diese Balance zeigt sich nicht nur im Aufbau der Lebewesen mit seinen zerbrechlichen, aber dennoch robusten Strukturen, sondern auch im komplexen Zusammenspiel der Individuen und Elemente innerhalb eines Lebensraums.
Dieses Zusammenspiel wird immer mehr durch Veränderungen gestört, was tiefgreifende Auswirkungen auf unser Ökosystem zur Folge haben kann oder bereits hat. Eine Thematik von großer Dringlichkeit unserer Zeit.
Mit der gemeinsamen Ausstellung möchten sie für diese Prozesse sensibilisieren, zum genauen Hinsehen anregen, kritische Perspektiven eröffnen – und schließlich auch zum Handeln ermutigen.

 

Kurzvita Marina Sinjeokov Andriewsky

Studium an der Kunstakademie "Prilidiano Pueyrredón", Abschluss: Staatlich anerkannte Bildhauerin und Kunstlehrerin, Buenos Aires, Argentinien.
Gasthörerstudium an der Kunstakademie Karlsruhe, Bildhauerklasse Prof. Dr. O. H. Hajek.
Fortbildungen: Steinmetz, Metallverarbeitung, Holzverarbeitung, Goldschmieden, Ikonenmalerei, Keramik.
Projekte, Arbeits- und Lehrtätigkeiten in Argentinien, Deutschland, Russland, Ekuador, Dominikanische Republik, Bolivien und Mexiko.

Zurzeit in Quito, Ekuador lebend und arbeitend.

2017 ausgezeichnet mit dem Kunstpreis der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung zum 7. Bad Homburger Herbstsalon des Kunstvereins Bad Homburg Artlantis e.V.
2023 Auszeichnung des Salon Blanc, National Art Center Tokio.

Seit 2018 aktives Mitglied im Kunstverein Bad Homburg Artlantis.
Seit 2019 aktives Mitglied von Artmaintaunus
Seit 2019 aktives Mitglied von KIS – Kunst im Schloß Neuweilnau.
Seit 2022 aktives Mitglied im Kunstverein Wallauer Fachwerk

Ausstellungsverzeichnis (Auswahl)

Marina Sinjeokov Andriewsky arbeitet mit unterschiedlichen Techniken und Materialien – von Druck, Tempera, Aquarell und Acryl bis zu Textil- und Papiercollagen.
Unkonventionelle Materialien und recycelte Fundstücke stehen im Vordergrund; der Dialog mit dem Material inspiriert sie. Inhalt und Impuls ihrer Arbeiten entstehen aus der Auseinandersetzung mit ökologischen Themen: Müll, Natur und Ressourcenknappheit. Ziel ist es, räumliche, haptische Erfahrungsräume zu schaffen, in denen Materialität, Form und Inhalt miteinander resonieren.
Besucherinnen und Besucher sollen die Materialwahl nachvollziehen können und eigene Interpretationen sowie mögliche Handlungen aus den Arbeiten für sich entwickeln. 

 

Kurzvita Heike Wichmann-Hopp

Heike Wichmann-Hopp erlangte ihre keramische Ausbildung in Seminaren an verschiedenen Institutionen und namhaften Keramikern, u.a. am Middelburgs Institut voor Kunstzinnige Vorming, NL, bei Prof. D. Crumbiegel in Heinsberg und seit 2007 am Kunstzentrum Bosener Mühle, Saarland, vornehmlich bei Frau Dr. Füzesi-Heierli.
Seit 2003 arbeitet sie im eigenen Atelier in Hofheim. Sie ist Mitglied im BBK Frankfurt.
Seit 2010 nimmt sie regelmäßig an Ausstellungen und Wettbewerben im Rhein-Main-Gebiet, in Deutschland und im Ausland teil.

Die Arbeiten der Keramikerin Heike Wichmann-Hopp rufen zahlreiche Assoziationen bei den Betrachtern hervor. Sie wirken irritierend natürlich und vertraut, lassen sich jedoch nicht zweifelsfrei einem real existierenden Organismus zuordnen.
Diese organische Anmutung entsteht durch den freiplastischen Aufbau aus Ton und Porzellan, der auf selbstgefassten Regeln basiert, die dem Prinzip der fraktalen Geometrie ähneln. Es entstehen komplexe, durchstrukturierte räumliche Gebilde.
Die durchbrochenen, zum Teil feingliedrigen, scheinbar zerbrechlichen, aber dennoch robusten Plastiken, spiegeln das einerseits robuste, aber zugleich empfindliche Wesen unserer Natur wieder.

heike-wichmann-hopp-keramik.de