Ausstellung 18.02. – 04.03.2018

Remisengalerie

Malerei

Vernissage:
Samstag, 17. Februar 2018, 18 Uhr
Einführung:
Die Künstler führen selbst in ihre Arbeiten ein.

Öffnungszeiten: jeweils samstags, sonntags von 14–17 Uhr

Die Künstlerkollegen Martin Konietschke und Matthias Kraus haben einiges gemeinsam:

Es beginnt schon mit dem Monogramm "MK". Beide sind Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft, in welche sie am selben Abend aufgenommen und später auch gemeinsam in deren Vorstand berufen wurden. Künstlerisch arbeiten beide als Zeichner, Druckgraphiker und Maler, sowie als Bildhauer. Wobei sie in allen Spielarten und in aller Freiheit die Fahne gegenständlicher Kunst hoch halten. Ihren Werken ist ein ausgeprägt erzählerisches Moment zu eigen, was wohl einer ebenfalls gemeinsamen Liebe zur Literatur geschuldet ist – auch jeweils eigener literarischer Produktion – wobei neben aller Ernsthaftigkeit und den üblichen Abgründen der Humor und auch Geschichten aus Absurdistan einen festen Bestandteil des jeweiligen künstlerischen Kosmos ausmachen.

Soweit die vielen Gemeinsamkeiten und Parallelen. Denn jeder der beiden Künstler hat eine kraftvolle eigene Handschrift und einen unverwechselbaren Blick auf die Dinge, was der Ausstellung in der Remise spannende Kontraste verleiht.

 

Martin Konietschke

Geboren 1961

Studium der Bildhauerei und der freien Graphik an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien, Russland, Frankreich, Spanien, Namibia, Argentinien und auf See (MS Europa).

Zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum.

Lehraufträge u. a. an der Universität Koblenz, der TU Darmstadt, der Universität Mannheim, der Universität Gießen und an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau.
Klassenpreis der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Stipendium des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Cläre-Röder-Münch Preis der Stadt Hanau.

Epilog der Weihnachtsrevue „Jingle Bells“ im Friedrichstadtpalast Berlin, für April Hailer.
Opernlibretto „Die verkaufte Leinwand“ für den Komponisten Peter von Wienhardt.

Mitglied im Förderverein Museum Schloß Fechenbach, Dieburg. Der Frankfurter Künstlergesellschaft gegr. 1857. Des Fördervereins der Kommunalen Galerie Südhessen im Regierungspräsidium Darmstadt. Dem Künstlersonderbund in Deutschland 1990 e. V.

Der Künstler zu sich selbst: "Ein Konzept für meine künstlerische Arbeit habe ich nicht. Dafür habe ich eine Haltung: Ich werde immer, im weitesten Sinne, gegenständlich arbeiten und gleichgültig, welches Thema sich mir bietet, ob als Auftrag oder als freie Arbeit – alles wird mit der selben Intensität angegangen. Wenn ich ein Schutzengelchen für ein Kind zeichne, es könnte genauso gut für den Papst sein. Es geht immer nur um das Wie, nicht um das Was!"

 

Matthias Kraus

Geboren 1955 in Fulda, Diplom an der Hochschule für Gestaltung Offenbach 1982, seit 1989 betreibt er das krauskunsthaus, Werkstatt für Zeichnung, Siebdruck und Plastik, in Hasselroth und seit 2005 die krauskunstbutze in Berlin.

Ausstellungsauswahl
2017: Berlin Flutgraben Arthouse, Frankfurt BBK Galerie, Galerie Unartig Weimar
2016: Kap Hoorn Art Bremen, Menschwerk Aschaffenburg
2015: Torhaus Galerie Braunschweig, Main Kinzig Forum Gelnhausen
2014: Hessisches Literaturforum Frankfurt
2013: Deutsche Schule Rio de Janeiro, Kunstbox Dortmund
2012: Kunsthaus Potsdam, Kunstverein Worms, Forum Leverkusen
2011: Skulptur in Bissee, Spitäle Würzburg
2009: Galerie Müller Groß Grönau, Kronprinzenpalais Berlin
2008: Museum of Arts Guangzhou

Matthias Kraus ist Mitglied bei:
BBK – Bund Bildender Künstler Deutschlands
FKG – Frankfurter Künstler Gesellschaft
OHG – Offene Hirn Gesellschaft

Matthias Kraus sagt von sich selbst: "'Egal, wie lange ich mein Geschäft schon betreibe, ich fühle mich immer als stünde ich ganz am Anfang.' Ein geklautes, aber zutreffendes Zitat. Der Mensch bewegt sich auf unsicherem Terrain, der Untergrund ist ein bissiges Krokodil und wir schwanken darauf hin und her mit unseren Meinungen, denn Erkenntnis ist uns schon lange nicht mehr vergönnt."